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Das alte Gebäude Erlenweg 2 bis 4 (kleines
schwarz-weiß Foto) mit insgesamt 10 Wohnungen aus dem Baujahr 1950/51 war
auf Grund des Alters, der Lage (Längsfront direkt am Bürgersteig) und
ungünstiger Wohnungsgrößen und -zuschnitte nicht zu sanieren. Daher wurde
der Beschluss gefasst, das alte Gebäude abzureißen und in anderer Lage einen
Neubau zu errichten. Nach den Ermittlungen über den Bedarf der
Wohnungsgrößen, wurden hier 3 und 4-Zimmerwohnungen mit je 77 bzw. 95 m²
Wohnfläche geplant.
Durch ein Ausschreibverfahren wurde aus verschiedenen Architektenvorschlägen
der Entwurf vom Architekturbüro Innowave, Herrn Christian Seidel, zur
Realisation gebracht. Die Vorgabe der Genossenschaft war ein sowohl
familiengerechtes wie auch barrierearmes Wohnen für ältere Menschen zu
ermöglichen. Deshalb wurde u.a. für jeden Hauseingang ein Aufzug geplant.
Die obersten der insgesamt 16 Wohnungen sollten einen Sichtdachstuhl haben
und nach oben offen sein. Jede Wohnung wurde mit einem großzügigen Balkon
und absperrbaren Kellerabteil sowie einen gemeinsamen Fahrradkeller
ausgestattet. Zudem sollten ausschließlich Unternehmen aus der Region mit
Aufträgen für diese Baumaßnahme herangezogen werden.
Nachdem im Frühjahr 2002 das alte Gebäude abgerissen wurde, konnte am
19.7.02 der Spatenstich zum Baubeginn des Neubaus begangen werden. Am
7.11.02 konnte bereits Richtfest gefeiert werden und zum 1.6.2003 bezogen
die ersten Mieter die Wohnungen im Neubau.
Die Gesamtkosten für diesen Neubau betragen 1,6 Mio EUR und sind innerhalb
des geplanten Finanzrahmens. Mit diesem Neubau wollte die Genossenschaft
sowohl einen städtebaulichen, durch die Lage und Fassadenfarbgebung, wie
auch einen aufbruchstimmungverbreitenden Akzent setzen.
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Während dessen wird auch an der optischen Verbesserung der
alten Bausubstanz gearbeitet. Bild links vom September 2003 - Gewerbestraße,
Bild unten vom September 2005, Bild rechts Johannesberger Straße vom Juli
2006 |
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